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Fördermagazin

Aktionen des Ortskuratoriums Berlin



Übergabe von Förderverträgen

St.Antonius-St.Shenoudda Berlin (Glaubenskirche)zoom

Am 18.Dezember 2015 wurde ein Fördervertrag über 34 600 € von Frau Julia Beier, Ortskuratorium Berlin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, an die Gemeinde der Kirche St. Antonius – St.Shenouda (Glaubenskirche) in Berlin-Lichtenberg für die Restaurierung der Turmhelme übergeben.
Die Kirche reiht sich in die evangelischen Kirchen im historisierenden Stil ein, die von der Kaiserin Auguste Viktoria unterstützt wurden. Seit den 1970er Jahren wurde die Kirche nicht mehr für Gottesdienste genutzt. 1998 hat  die koptische Gemeinde die ehemalige Glaubenskirche gekauft und ihr den Namen St.Antonius – St. Shenouda gegeben. Bei der Vertragsübergabe waren eine Vielzahl hoher koptischer Würdenträger und auch Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche anwesend.

 
 

Fördervertragsübergabe Tieranatom. Theater Berlinzoom

Einen Fördervertrag über 70 000 € für die Instandsetzung der Fenster am sogenannten Gerlachbau, eines Erweiterungsbaus des Tieranatomischen Theaters in Berlin-Mitte, übergab am 16. Dezember 2015 Dr.Beatrix Behrends-Steins vom Ortskuratorium Berlin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz im Beisein von Beatrice Rügge, Lotto Berlin, Silke Rünger, HU Berlin und  Architekt Thomas Müller an Ute Richter-Sepke, HU Berlin. Der gesamte Kostenrahmen für die Erneuerung der Fenster beläuft sich auf ca.153 000 €.  Die Schlachterhalle, in der gerade die Dachfenster eingesetzt werden, konnte besichtigt werden. Die baulichen Fortschritte zeigen, dass wir uns bald auf den Anblick eines wunderschönen Ensembles freuen können.

 
 

Fördervertrag für St. Wilhelm, Berlinzoom

Am 13. Dezember 2015 hat Frau Julia Beier, Ortskuratorium Berlin der DSD, einen Fördervertrag über 33.000 € für die Sanierung der Glasfassade an die Kirchengemeinde St. Wilhelm in Berlin-Spandau übergeben.
Diese Kirche ist ein Beispiel für hervorragende Bauten der Moderne, die inzwischen Denkmalstatus haben. Eine Würdigung des Baus findet man in "Monumente" Ausgabe 4/2015 – „Glaube im Quadrat“. Ein quadratischer Baukörper mit einer offenen MERO – Fachwerk - Dachkonstruktion und rundum mit schrägen Lichtschlitzen, die das Außen völlig ausblenden und den Besucher nur auf den Sakralraum fokussieren. Bei der Fördervertragsübergabe wurde eindrucksvoll die lebendige Nutzung der Kirche gezeigt. Nach dem Gottesdienst fand die Eröffnung einer Ausstellung des israelischen Künstlers Daniel Ben-Hur statt, der in quadratischen Tafeln das hebräische Alphabet thematisiert. Die Bilder fügen sich grandios in den Kirchenraum ein und bringen Farbe in den monochromen Raum.

 
 

DSD Fördervertragsübergabe  an die Kaiserin-Friedrich-Stiftung Berlin Nov 2015zoom

Fördervertragsübergabe an die Kaiserin-Friedrich-Stiftung Berlin am 10. November 2015 durch Fr. Dr.Dr. Ute Linz vom Ortskuratorium Berlin. Der symbolische Scheck über 35.000 Euro wurde an Frau Dr. Gisela Albrecht, Geschäftsführerin der Kaiserin-Friedrich-Stiftung (3.v. links) übergeben. Der Betrag dient der Unterstützung von Sanierungsarbeiten an der Außenfassade des Hauses. Die Übergabe erfolgte im Beisein mehrerer Kuratoriumsmitglieder (von links: Drs. J. Hammerstein, P. Semler, M. Richter-Reichheim, B. Goldmann, H.-P. Vogel, A. Holzgreve) in der renovierten Eingangshalle des Hauses vor der Büste der Namensgeberin der Stiftung. Das Kaiserin-Friedrich-Haus wurde in den Jahren 1904-1906 nach Plänen des Geh. Oberbaurates E. Ihne aus Spenden der Bevölkerung zur Förderung der ärztlichen Fortbildung erbaut und dient seit 1992 wieder dem ursprünglichen Zweck. In den Vorwendejahren war der neobarocke Prachtbau Sitz der Akademie der Künste der DDR.

 
 

DSD-Fördervertragsübergabe Martin Niemöller-Haus, Berlinzoom

Übergabe eines Fördervertrags über 15.000 Euro für die Instandsetzung des Martin-Niemöller-Hauses in Berlin-Dahlem durch Dr. Karen Bork, Ortskuratorium Berlin der DSD. Die Übergabe erfolgte am 08. Nov. 2015 an Pfarrer Oliver Dekara und Katja von Damaros, Vorsitzende des Gemeindekirchenrats. Die Förderung unterstützt die Sanierung des Klinkermauerwerks. Anwesend waren für Lotto Berlin, dank deren Zuwendung die Förderung nur möglich ist, Frau Beatrice Rügge und Herr Dumke. Im Anschluss an Gottesdienst und Übergabe fand eine Führung durch das Martin-Niemöller-Haus statt. Dem Haus kommt als ehemaligem Wohnort des Pfarrers Martin Niemöller, Gründer der "Bekennenden Kirche", besondere geschichtliche Bedeutung zu. Es gilt als Zentrum und Anschauungsort des gelebten und organisierten Widerstands gegen das NS-Regime.

 
 

Fördervertragsübergabe am 4. Okt. 2015  an die Matthäuskirche in Berlin-Steglitzzoom

Übergabe eines Fördervertrags über 28.790 Euro an die Ev. Matthäus-Kirchengemeinde, Schloßstr. 44, 12165 Berlin-Steglitz im Rahmen eines interaktiven Erntedankgottesdienstes am 4.Oktober 2015. Die Fördersumme dient der Instandsetzung des Kirchturms.  Die Übergabe an Diakon H. Reschke und Pfarrerin Rajah Scheepers erfolgte gemeinsam mit Vertretern von LOTTO Berlin und in Gegenwart des verantwortlichen Architekten F.Stockenburger. Schöner und harmonischer konnte allen großen und kleinen Sponsoren nicht gedankt werden. Kinder der Kita waren maßgeblich an der Gestaltung beteiligt.

 
 

Fördervertrag für die Renovierung der Grabanlage Bechsteinzoom

Übergabe eines Fördervertrags über 10.000 Euro an die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe, Berlin für die Restaurierung der Grabanlage Carl und Louise Bechstein auf dem Sophienkirchhof II durch Fr. Dr. Behrends-Steins vom Berliner Ortskuratorium am 16. Sept. 2015 . Ein Stipendiat der Bechstein-Stiftung gab der Feier den musikalischen Rahmen, natürlich auf einem Bechstein-Flügel !

 
 

Fördervertrag für die Instandsetzung der Schultheiss-Mälzerei an IGGzoom

Übergabe eines Fördervertrags über 25.000 EURO für Restaurierungsmaßnahmen an der ehemaligen Schultheiß-Mälzerei in Berlin-Schöneberg durch Heike Pieper, DSD-Ortskuratorin in Berlin, am 13. August 2015. Die Mälzereianlage in der Bessemerstraße war Teil der Schultheiß-Brauerei und zu ihrer Entstehungszeit zwischen 1917 und 1921 die größte Mälzerei Europas. Frank Sippel von der IGG Malzfabrik mbH erhielt Fördermittel für die Wiederherstellung des Daches zwischen Maschinenhaus und Kellerei und für die Instandsetzung der beiden Leuchten des Haupttors. Auch die Denkmalplakette und die Plakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurden im Rahmen der Fördervertragsübergabe feierlich enthüllt (siehe auch Berliner Zeitung v. 26.8.2015).

 
 

Fördervertrag für dei Marin-Luther-Gedächtniskirche in Berlinzoom

Am 9. August 2015 übergab Frau Julia Beier einen Fördervertrag über 30.000 € an die Gemeinde der Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf. Der Betrag hilft bei der Sanierung der Außenfassade. Damit können die umfangreichen Restaurierungsarbeiten, die bereits mehrfach durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt wurden, abgeschlossen werden. Die Kirche wurde in den 1920er Jahren im Stil der Neuen Sachlichkeit entworfen. Die Innenausstattung und Dekorationen wurden im Zeitgeschmack des Fertigstellungsjahres 1935 hinzugefügt.  So gibt es beispielsweise militärische Motive, z.B. Soldaten in  Reliefs und an der Kanzel, die ist sonst nur auf Siegessäulen und nicht in Kirchen zu finden sind.

 
 

Fördervertrag für die Grabanlage Carl Schilling, St. Hedwig-Friedhof, Berlinzoom

Übergabe eines Fördervertrags über 15.000 Euro am 22. Juli 2015 an die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe, Berlin für die Restaurierung der Grabanlage Carl Schilling auf dem Alten Domfriedhof St. Hedwig, Liesenstr.8, 10115 Berlin durch Fr. Dr. B. Behrends-Steins, Ortskuratorium Berlin. Die Grabanlage Schilling, in Form eines steinernen kleinen Rundtempels, gehört zu den Highlights der vielen „alten“ Grabmale auf dem katholischen St. Hedwigs-Friedhofs. Der natürliche Verfall aber auch Vandalismus haben der Grabanlage schwer zugesetzt.

 
 

Übergabe eines Fördervertrags zur Sanierung der Remise der Villa Folckezoom

Übergabe eines Fördervertrags über 11.000 Euro durch Fr. Dr. Behrends-Steins, Ortskuratorium Berlin, am 15.Juli 2015 an den Mittelhof e.V. zur Sanierung der Remise auf dem Gelände der Villa Folke Bernadotte. Die Remise ist Teil des Gebäudeensembles, in dem Manfred von Ardenne von 1928 bis 1945 lebte und unter anderem an der elektronischen Übertragung von Bildern forschte.

 
 

Fördervertrag für die Orgel der Corpus-ChristiKirche, Berlinzoom

Am 14. Juni 2015 übergab Frau Julia Beier, Mitglied des Ortskuratoriums, einen Fördervertrag über 30.000 Euro für die Rettung der Steinmeier Orgel in der Corpus Christi Kirche in Berlin-Pankow. Diese katholische Kirche wurde um 1900 erbaut. Sie ist mit eine eher unscheinbare Fassade in die umgebende Wohnhauszeile eingebunden.  Katholischen Kirchen war damals kein freistehendes großartiges Äußeres gestattet. Im Inneren überrascht sie mit einem großen, reich ausgestatteten Kirchenraum. Die Orgel stammt von 1925 und war seither nie verändert worden.  Ihre Holzkonstruktion ist eine wirkliche Rarität mit einem ganz besonderem Klang. Zu ihrer Rettung hat die Gemeinde einen privaten Förderverein gegründet, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit diesem Fördervertrag unterstützt.

 
 

Gedenkstätte Genozidopferzoom

Am 31.Mai 2015 übergab Frau Julia Beier, DSD-Ortskuratorium Berlin, einen Fördervertrag über 13.000 Euro an die Fördergemeinschaft "Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich“ in Berlin-Charlottenburg. Im Luisenkirchhof III wurden drei Erbbegräbnisse mit Hilfe der DSD saniert und umgewidmet. Die  1891-1905 gestalteten Grabmale waren von den Nachkommen ihrer Erbauer aufgegeben worden. Durch die Umnutzung konnten sie, mit finanzieller Unterstützung der Nachkommen und der DSD, als Gedenkstätte erhalten werden. Es handelt sich um die erste derartige Gedenkstätte in Deutschland und ein herausragendes Beispiel für gelebte Ökumene: Die Grabstätten liegen auf dem Luisenkirchhof, wurden von der evangelischen Gemeinde an die Fördergemeinschaft übergeben, die damit an die drei christlichen Volksgruppen der Armenier, der Griechen und der Syrer erinnert, die in Kleinasien im Osmanischen Reich vertrieben oder getötet wurden.

 
 

Besichtigung des Oderberger Stadtbades am 12. Okt. 2015

Am 12. Oktober 2015 hatte das Berliner Ortskuratorium Gelegenheit, das durch private Investitionen und öffentliche Fördermittel (u.a. auch Fördermitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz) instandgesetzte Stadtbad Oderberger Strasse 57, 10435 Berlin (Prenzlauer Berg) im Rahmen einer Führung durch den Miteigentümer Dr. Jaeschke zu besichtigen. Das Stadtbad ist Teil des Campus des GLS Sprachenzentrums. Es wird nach seiner Wiedereröffung im Frühjahr 2016 sowohl als öffentliches Schwimmbad als auch als Event-Zentrum und Hotel nutzbar sein. Details zur Geschichte des Bades finden sich unter  www.de.wikipedia.org/wiki/Stadtbad_Oderberger_Straße. Unsere Eindrücke bei der hochinteressanten Führung sind in der folgenden Bildergalerie festgehalten (durch Anklicken lassen sich die Bilder vergrößern und manuell weiterschalten):


 
 

Bürgerfest des Bundespräsidenten am 11. und 12. Sept. 2015

Bundespräsident Joachim Gauck lud im September zum vierten Bürgerfest in den Park und das Schloss Bellevue in Berlin ein. Das Fest würdigt das Ehrenamt als wichtigen Teil der Zivilgesellschaft.  Am 11. September 2015 waren ehrenamtlich Tätige aus der gesamten Republik geladen, am 12. September  stand das Bürgerfest unter dem Motto „Tag des offenen Schlosses“. Der Bundespräsident öffnete die Türen von Schloss Bellevue und gewährte einer breiten Öffentlichkeit Einblicke in seinen Amtssitz. Zudem hat er an einer Gesprächsrunde zum Thema „Starke Frauen: Grenzenlos engagiert!“ teilgenommen, in der er sich mit prominenten Gästen über deren soziales Engagement austauscht.

 
 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihr Berliner Ortskuratorium war eingeladen worden, im Rahmen des Festes am 11. und 12. September ihre vielfältigen denkmalschützerischen Tätigkeiten zu präsentieren. Unsere an den beiden Tagen gewonnenen Eindrücke und Begegnungen haben wir natürlich im Bild festgehalten. Unten finden sich einige Impressionen des Festes (durch Anklicken lassen sich die Bilder vergrößern und manuell weiterschalten!).


Weitere, vom Bundespräsidialamt veröffentlichte Details finden sich unter www.bundespräsident.de/bürgerfest2015

 
 

Tag des offenen Denkmals am 10. und 11. September 2016

Tag des offenen Denkmals

Schwerpunktthema: "Gemeinsam Denkmale erhalten"

(siehe auch http://tag-des-offenen-denkmals.de/thema/plakat.htm)


Objektbetreuungen und Veranstaltungen des Ortskuratoriums Berlin:

Haus Dittmar, Berlin-Kaulsdorfzoom

Haus Dittmar, Am Baltenring 25, 12621 Berlin:

Haus Dittmar in Berlin-Kaulsdorf wurde 1932 im Stil der neuen Sachlichkeit vom Architekten Edmund Dittmar für die Familie des Kaulsdorfer Bäckermeisters Dittmar entworfen. Die vom Bauhaus inspirierten kubischen Formen lassen es wie eine Skulptur erscheinen, deren würfelförmige Körper sich mehrfach überschneiden. Das Haus hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Nach Beschädigungen im II. Weltkrieg,  langjährigem Leerstand, Umbauten und teilweise unsachgemäßer Sanierung wurde es von seinen jetzigen Eigentümern, den DSD-Ortkuratoriumsmitglieder Peter K. Bachmann und Ute Linz mit Untersützung des Landesdenkmalamts und der Denkmalbehörde Marzahn-Hellersdorf instandgesetzt. Die neuen Eigentümer wohnten damals noch in Aachen und waren besonders auf die Unterstützung der Nachbarn vor Ort angewiesen. Die aufwändigen, mehrjährigen Arbeiten wurden von diesen sozusagen mitbetreut. Auch alte, bei den Nachbarn vorhandene Fotos und Plänen halfen bei der Instandsetzung. Ein gutes Beispiel für "Gemeinsam Denkmale erhalten"! (siehe auch http://tag-des-offenen-denkmals.de/thema/beispiele.html )


Weitere Details zu Führungen in diesem und anderen denkmalgeschützten Objekten in Berlin am 10. und 11. Sept. 2016 folgen in Kürze.